Aktuell-Infos-Termine

Ein Leben im Zeichen des Sports

 Trauer in Bayreuth. Mitte der Woche ist mit Manfred Kreitmeier, der ehemalige Leiter des Sportamtes im Alter von 84 Jahren verstorben. Der studierte Pädagoge und begeisterte Schwimmer war in der Wagnerstadt einer der Wegbereiter des Sportparks und ein großer Förderer der Fußball-Hallenstadtmeisterschaft.

 

Manfred Kreitmeier darf als Vater des modernen Sports in Bayreuth bezeichnet werden. Anfang der 60iger Jahre war er zunächst als einer der ersten Sportlehrer an verschiedenen Bayreuther Schulen tätig, bevor er 1967 das neuerrichtete städtische Sportamt aufbaute. Aber schon wenige Jahre später musste er seine Tätigkeit als Sportamtsleiter unterbrechen, weil er als Organisator der Olympischen Spiele nach München berufen wurde. In der Vorbereitung der Spiele war er für mehrere Sportarten (Schwimmen, Judo) zuständig, bei den Wettkämpfen selbst leitete er als Sportstättendirektor der olympischen Schwimmhalle den dortigen Schwimmwettkampf. Dieses Weltereignis prägte auch sein späteres Wirken in Bayreuth, als er nach Ende der Spiele wieder sein Amt in Bayreuth weiterführte. Ehrenamtlich wurde Kreitmeier tätig als Präsident des Bayerischen und des Deutschen Schwimmverbandes und als Bezirksvorsitzender des Bayerischen Landessportverbandes. In seine Zeit als Sportamtsleiter in Bayreuth fielen wichtige Entscheidungen, die alle seinen Stempel trugen und den Ruf seiner Wahlheimat als Sportstadt beförderten.  

Von 2001 bis 2008 war er Vorsitzender des Stadtsportverbandes Bayreuth und hatte in dieser Zeit maßgeblichen Anteil an der Aufwärtsentwicklung der Sportstadt Bayreuth. Seit 2009 war er Ehrenvorsitzender des Stadtsportverbandes.

Wir werden ihn stets in guter Erinnerung und sein Werk in lebendiger Erinnerung halten.

Wolfgang Lüdtke

1. Vorsitzender


Information zur Mitgliederversammlung 2020

Nachdem wegen der Corona Pandemie die für Herbst geplante Mitgliederversammlung nicht durchgeführt werden konnte, wurden die Beschlussfassungen im Umlaufverfahren durchgeführt.

"Durch die Verabschiedung des „Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ vom 27. März 2020 sind nun in diesem Jahr gemäß Artikel 2 § 5 (3) auch schriftliche Beschlussfassungen ohne Mitgliederversammlung im Umlaufverfahren vorgesehen.

Hierzu müssen alle stimmberechtigten Mitglieder beteiligt werden, es muss ein Termin, bis zu dem abgestimmt wird, gesetzt werden und es müssen mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder ihre Stimme abgeben.“

Alle Mitgliedsvereine sind angeschrieben worden, der Geschäftsbericht, der Revisionsbericht und das Protokoll der Mitgliederversammlung 2019 wurde als Anlage versandt.

Rückantwort wurde zum 15.02.2021 erwartet.


Für die Entlastung der Vorstandschaft haben  40 , von 73 angeschriebenen Vereinen geantwortet und positiv für die Entlastung gestimmt.

Damit ist dem Vorstand des Stadtsportverbandes Entlastung erteilt.

Die Vorstandschaft bedankt sich bei seinen Mitgliedsvereinen für das ausgesprochene Vertrauen.


Bayreuth, 9. Februar 2021

 

Für die Entlastung der Vorstandschaft




Geschäftsbericht Stadtsportverband 2020

Mentor des Sports                                                 21.12.2020 

Exoten der Turnerschaft an der Spitze


Die Jury für den „Mentor des Sports“ mit den Urkunden für die Preisträger. Das Foto zeigt (von links) den Vorsitzenden des Bayreuther Stadtsportverbands, Wolfgang Lüdtke, mit der Urkunde für den Golfclub Bayreuth als dritten Platz, Susanne Tittlbach mit der Urkunde für die Bayreuther Turnerschaft für den ersten Platz und den Geschäftsführer der Verlagsgruppe HCSB, Serge Schäfers, mit der Urkunde für den Athletik Club Bayreuth, der den zweiten Platz erhielt. Foto: Ralf Münch

Den Löwenanteil der 6000 Euro, die im Wettbewerb „Mentor des Sports“ vergeben wurden, sicherte sich die Bayreuther Turnerschaft. Die Jury war vom Angebot der Jedermänner begeistert.

Bayreuth - Der Wettbewerb „Mentor des Sports“, ist eine Auszeichnung für Bayreuther Sportvereine, die besonderes gesellschaftliches und soziales Engagement zeigen. Der Wettbewerb fand in diesem Jahr unter ebenso ungewohnten Bedingungen statt wie die Siegerehrung, die nun ohne persönlichen Kontakt durchgeführt werden muss. Es war jedoch der dringende Wunsch der drei Initiatoren Sparkasse Bayreuth, Nordbayerischer Kurier und Stadtsportverband, dass die Gewinner ihre Geldpreise noch in diesem Jahr erhalten, da finanzielle Unterstützung gerade jetzt so wichtig für unsere Sportvereine ist.

Das Preisgeld für den „Mentor des Sports 2020“ stellen die Sparkasse Bayreuth mit 4000 Euro sowie der Stadtsportverband Bayreuth mit 2000 Euro bereit.

Alle Bewerbungen gesellschaftlich wertvoll

Die Jury hatte es mit der Bewertung heuer nicht leicht, was daran lag, dass alle eingereichten Bewerbungen aus gesellschaftlicher Sicht wertvoll waren. „Eigentlich hätten alle Anträge einen Preis verdient“, war die Aussage einiger Jurymitglieder. Ausschreibungsgemäß musste jedoch eine Entscheidung getroffen werden.

Mentor des Sports 2020 mit einem Preisgeld von 3000 Euro wurde die Bayreuther Turnerschaft. Mit dem Projekt „Männer ab 50, tut was“ bewarb sich der Verein. Männer sind in der von Frauen dominierten Gymnastik echte Exoten. Eine so große Seniorengruppe mit gut 45 Teilnehmern, die sich Woche für Woche am BTS-Platz trifft, ist deshalb bayernweit, vielleicht sogar bundesweit eine Seltenheit. Diese Fitnessgymnastik entwickelte sich aus dem Jedermannturnen, das seit 60 Jahren bei der BTS stattfindet. Eine regelmäßige sportliche Aktivität im Seniorenalter kann dazu beitragen, gesundheitliche Risikofaktoren zu reduzieren und Wohlbefinden zu erhöhen. Das humorvolle Motto der Jedermänner lautet: „Wir leben nicht länger, aber wir sterben gesünder.“ Als Ergebnis der Studie „Erfolgsfaktoren für Männersportgruppen“, die die Universität Bayreuth 2015 zusammen mit den Jedermännern durchgeführt hat, wurden vom Deutschen Turnerbund Handlungsempfehlungen für Vereine und Übungsleiter sowie ein Ausbildungskonzept für Übungsleiter ausgearbeitet.

Der zweite Platz (Preisgeld 2000 Euro) ging an den Athletikclub Bayreuth für seine vorbildliche Arbeit mit unseren ausländischen Mitbürgern. Mit „Sport vereint“ zeigt der AC beispielhaft, wie wichtig die Betreuung von Sportlern mit unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Wurzeln ist. Geflüchtete Menschen, die schwere Schicksale hinter sich haben, in eine neue Gemeinschaft zu führen, ist eine höchst unterstützungswürdige Tätigkeit. Bereits Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Ausstattung mit Sportkleidung oder Hilfe beim Transport zu den Übungs- und Wettkampfstätten werden dankbar entgegen genommen. Weitere Hilfen wie Hausaufgabenbetreuung für Schüler und Unterstützung bei der Arbeitssuche für Jugendliche und Erwach-sene werden vom Verein geleistet.

Beispielhafte Kinder- und Jugendarbeit

Den dritten Platz (1000 Euro) errang der Golfclub Bayreuth für beispielhafte Kinder- und Jugendarbeit. „Die blauen Cappies“ sind der Einstieg in eine hoffentlich lebenslange Sportausübung. Dabei steht die Vermittlung charakterlicher Werte wie Ehrlichkeit, Teamfähigkeit, Aufrichtigkeit, Höflichkeit und Rücksichtnahme am Anfang der Ausbildung, was sicher in unserer Zeit besonders gefragt ist. Aber auch die Generationsarbeit über Altersgrenzen hinweg ist sowohl für die beteiligte Seniorinnengruppe wie für die Kinder gewinnbringend. Gleichzeitig wird Klima-, Natur- und Umweltschutz groß geschrieben, da die Sportart in einem sensiblen Naturgelände stattfindet und die Regeln einen schonenden Umgang mit Pflanzenwelt und Rasenflächen verlangen.

Die Initiatoren des Wettbewerbs waren begeistert, welchen Ideenreichtum die Bayreuther Sportvereine, die sich am Mentor des Sports beteiligt haben, bewiesen. 

 






Artikel veröffentlicht am 23.11.2020 um 15:00 Uhr

Verlust von 100.000 Mitgliedern: BLSV prognostiziert dramatischen Rückgang

Die Lage ist ernst: In dieser Woche stehen dem bayerischen Sport im Zuge des weiteren Umgangs mit der Corona-Pandemie wichtige Entscheidungen der Politik bevor. Parallel dazu prognostiziert der BLSV bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen – eine Entwicklung, die nur durch eine einheitliche Kraftanstrengung des gesamten bayerischen Sports aufzuhalten ist.

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Von Marco Galuska / PM BLSV

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Die Rückkehr zum Sport ist jetzt überlebenswichtig“

Die bisherige Bilanz der Mitgliederentwicklung im Zuge der Corona-Pandemie ist ernüchternd: Die bayerischen Sportvereine sind von der Krise unmittelbar betroffen. Bereits nach dem Ausruf des Katastrophenfalls in Bayern, dem Lockdown im März 2020 bis hin zu den Lockerungen zur Wiederaufnahme des Sports in vier Stufen von Juni bis September 2020 verzeichnet der organisierte Sport in Bayern einen kontinuierlichen Mitgliederrückgang. Dies wird durch die aktuellen Maßnahmen mit der Schließung des Freizeit- und Amateursportbereichs im November nochmals verstärkt.

BLSV rechnet mit einem Verlust von mehr als 100.000 Mitgliedern zum Jahresende

Mit Stand KW 47/2020 sind insgesamt 4.512.309 Sportlerinnen und Sportler in den bayerischen Vereinen organisiert. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies einen Mitgliederrückgang von insgesamt 1,8% dar (Jahr 2019: 4.594.535 Mitglieder). Insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen ist bislang ein Rückgang von 4,3 % bzw. 3,7 % zu verzeichnen. Sollte die Schließung der Indoor-Sportanlagen verlängert werden, rechnet der BLSV zum Jahresende 2020 mit einem Rückgang von weit mehr als 100.000 Mitgliedern. Zusätzlich haben zum heutigen Stand bereits ca. 65.000 Mitglieder ihre Kündigung in den bayerischen Sportvereinen für das kommende Jahr vorgemerkt, so dass diese ab Januar 2021 keine Vereinsmitglieder mehr sein werden. Der Mitgliederrückgang wird also zu Beginn des neuen Jahres noch höher ausfallen – Tendenz weiter steigend.

Sport ist Teil der Lösung: Forderung nach Rückkehr zum Sport

Da Sport eine enorme Bedeutung für die Gesunderhaltung der Bevölkerung sowohl psychisch als auch physisch hat, fordert der BLSV, die zuletzt beschlossene Schließung der Indoor-Sportanlagen zu überdenken und baldmöglichst wieder zum Sport auf Basis der Regelungen vor dem 13. November zurückzukehren. Dies hatte der BLSV zuletzt auch zusammen mit dem DOSB und den Landessportbünden in einer gemeinsamen Resolution bekräftigt. Demnach sei der Sport kein Teil des Problems, sondern vielmehr ein Teil der Lösung.

Jörg Ammon: „Die bayerische Sportfamilie muss zusammenhalten“

 BLSV-Präsident Jörg Ammon appelliert in dieser schweren Phase an die Einheit des bayerischen Sports: „Die besorgniserregende Tendenz der Mitgliederzahlen insbesondere im Kinder- und Jugendbereich wird durch die jüngsten Zahlen in der Gesamtbetrachtung aller Mitglieder noch einmal verstärkt. Unsere oberste Aufgabe muss es sein, die Menschen wieder zurück in die Sportvereine zu bringen und unsere Vereine und das Ehrenamt bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Hier ist die große bayerische Sportfamilie gefordert, wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen und zusammenhalten. Elementar wichtig ist eine baldige Rückkehr zum Indoor-Sport. Der Sport muss wieder die Möglichkeit bekommen, seinen Beitrag zur Gesunderhaltung der Menschen zu leisten. Hierfür stehen wir mit unseren Vereinen und Fachverbänden bereit.“


Termin "Runder Tisch" der Fußballvereine findet am 29. Oktober 2020 um 18.30 Uhr im Sportheim des ASV Oberpreuschwitz statt.

Wichtigstes Thema:

Stadtmeisterschaften im Fußball 2020/2021.


Stadtsportverband hat seine letzte Sitzung beim Golfclub am Rodersberg abgehalten.


Die herbstliche Vorstandssitzung des Stadtsportverbandes beim Mitgliedsverein Golf-Club Bayreuth hatte mehrere Schwerpunkte zum Inhalt. In Corona Zeit sind viele sportliche Aktivitäten eingeschränkt, was für unsere Vereine eine starke Belastung darstellt. Was aber das Leben auf dem Golfplatz angeht, steht die Zeit seit 28 Jahren unter einem unglücklichen Stern. Gemeint ist die Zufahrt, die Erreichbarkeit einer der schönsten Sportanlagen der Stadt.

Der Verein mit mittlerweile über 400 Mitgliedern, einer hervorragenden Jugendarbeit, der mehrere Schulen, das Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern, die Universität Bayreuth usw. unterstützt, ist nur sehr umständlich zu erreichen. 

Der gute Ruf den die Sportanlage mittlerweile geniest führt dazu, dass immer wieder Gäste gerne den Umweg über Bayreuth in Kauf nehmen oder auf dem Weg zwischen München und Berlin ihre Fahrt unterbrechen, um hier, über dem Dach der Stadt einmal Golf zu spielen. Besonders in der Festspielzeit aber auch darüber hinaus ist der Golfplatz Anlaufstelle für Gäste, die nur deshalb unsere Stadt besuchen. Da aber beginnt das Problem. Es ist schon peinlich, dass kein Navigationsgerät in der Lage ist den Fremden auf einem zulässigen direkten Weg z.B. von der Autobahn zum Golfplatz zu führen. Der gesellschaftliche und kommerzielle Schaden der damit verbunden ist, soll jetzt gar nicht vertieft werden.

Als der Sportplatz 1992 eröffnet wurde hat man auf Betreiben von Anliegern bestimmt, dass die direkte Anfahrt über den Rodersberg nicht zugelassen wird. Aus heutiger Sicht ist diese damalige Entscheidung aber nicht mehr haltbar, weil sich die gesamt Situation in 28 Jahren grundlegend verändert hat. War Golf im 20igsten Jahrhundert vielleicht noch eine elitäre Sportart für finanzkräftige Personen, so begeistert sie heute eine breite Gesellschaftsschicht. Sich in der Natur körperlich zu betätigen ist eine Möglichkeit Körper und Geist lange funktionsfähig zu halten. Vom Kindes- bis ins Seniorenalter, allein, in der Familie und im Freundeskreis diesen Sport auszuüben hat viele Anhänger gefunden. 

Aus diesem Grund hat es sich der Stadtsportverband zur Aufgabe gemacht, dabei behilflich zu sein, eine neue Anfahrtsregelung für Erwachsene und Kinder, Gäste und Freunde des Golfsports in Bayreuth zu finden.